Vereinsheim rückt näher!

Es sind nun fast schon vier Jahre vergangen, als wir am 28. Juni 2014 unseren geliebten Musikpavillion im Rahmen einer legendären Abrissparty schmerzvoll verabschiedet haben. Der Pavillion war für die Dorfmusikanten nicht nur Proberaum und Lager, was für den Verein eine existentielle Grundlage ist, sondern ermöglichte uns auch, die Gemeinschaft und das gesellschaftliche Leben im Verein zu pflegen.

Nachdem beschlossen war, dass der Pavillion abgerissen werden soll und somit nichtmehr für uns Dorfmusikanten zur Verfügung stehen wird, mussten wir schnellstmöglich nach Alternativen für Probemöglichkeiten des Aktiven- und Jugendorchesters, Instrumentalunterricht, musikalische Früherziehung und Lager Ausschau halten. In dieser Phase durften wir sehr große Hilfsbereitschaft aus verschiedensten Richtungen erfahren.

Allen voran das Angebot der evangelischen Kirchengemeinde, die uns seither den ev. Gemeindesaal für Proben des Aktiven-und Jugendorchesters sowie diverse andere Aktionen unentgeltlich zur Verfügung stellt. Hierfür können wir uns nur immer wieder bedanken!

Ebenfalls dürfen wir die musikalische Früherziehung im Kindergarten St. Elisabeth, den Schlagzeugunterricht im Sängerheim und den Blockflötenunterricht in der Grundschule abhalten. Darüber hinaus müssen einige Unterrichtsstunden bei den Ausbildern privat stattfinden. Die Ortsgemeinde stellt uns als Lager den Bauhof zur Verfügung, was uns weiterhin die Durchführung von Festlichkeiten wie die Teilnahme am Straßenfest ermöglicht. Auch hierfür möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.

 

Doch trotz der aufgezeigten Alternativen haben Vorstandschaft und Mitglieder nach recht kurzer Zeit entschieden, dass unser Ziel ein eigenes Vereinsheim sein soll! Zum einen ist der organisatorische Mehraufwand, der durch die verschiedenen Lokalitäten entsteht, nicht immer einfach zu bewältigen, zum anderen leidet die Gemeinschaft im Verein spürbar unter dem fehlenden Heim.

Doch dieses Ziel erfordert viel Arbeit, Engagement, Zeit und nicht zuletzt auch die notwendigen finanziellen Mittel.   

Im Arbeitskreis „Neubau“ angeführt vom 2. Vorsitzenden Bernhard Steinmetz, wurde anfangs tage- wochen- und monatelang jede Möglichkeit durchdacht, wie wir es schaffen könnten, ein eigenes Vereinsheim zu errichten.

Dafür wurde unter anderem die Initiative „Lasst und nicht im Regen stehen“ ins Leben gerufen, um in Politik und bei den Mitbürgern auf unsere Situation aufmerksam zu machen. Mit dem Ziel vor Augen haben wir in den letzten Jahren durch unsere Feste sowie dank zahlreicher Spender und Unterstützer einen soliden Grundstock generieren können.

Und jetzt ist es tatsächlich soweit! Wir haben das erste greifbare Etappenziel erreicht.

 

 

 

Am 18.01.2018 haben unser 1. Vorsitzender Holger Kronschnabel und 2. Vorsitzender Bernhard Steinmetz den Bauantrag für unseren Neubau unterzeichnet. Dieser wird bei der Verbandsgemeindeverwaltung Lingenfeld zur weiteren Vorlage bei der Ortsgemeinde und der Kreisverwaltung eingereicht. Wir hoffen sehr auf eine zeitnahe und vor allem positive Entscheidung und freuen uns riesig, unserem damals so entfernten Ziel einen großen Schritt näher gerückt zu sein!

 

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an das Architektenbüro Reinhold Mack, das uns den Bauplan für unser zukünftiges Vereinsheim erstellt hat. Nachdem die erste Version aufgrund zu hoher Kosten nicht umsetzbar war, musste der Bauplan letztlich sogar ein zweites Mal erstellt werden. Ohne dieses große Engagement würden wir jetzt nicht an dieser Stelle stehen! Vielen Dank!

 

Auch wenn wir bereits viel geschafft haben, sind wir in Zukunft auf die Unterstützung von Spendern und tatkräftigen Helfern am Bau angewiesen. Wir bedanken uns bei allen und hoffen auch weiterhin auf Ihre Unterstützung für unser Vereinsheim!

 

Wir verbleiben mit musikalischen Grüßen und hoffen, bald weitere positive Nachrichten an dieser Stelle verkünden zu können!

Die Vorstandschaft der Lingenfelder Dorfmusikanten